IKom Projekte im Stiftland

Hier stellen wir Ihnen einige laufende und teilweise schon abgeschlossene Projekte der IKom Stiftland vor:

Erstellung eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK)

Projektbeschreibung

Das ILEK ist ein integriertes, also verschiedene Fachplanungen zusammenführendes, zukunftsorientiertes und in der Region abgestimmtes Handlungskonzept mit konkreten Zielen und Projekten. Es basiert auf einer Stärken-Schwächen-Analyse und soll durch die Bündelung von Ideen und Aktivitäten aus der Region neue Perspektiven schaffen. Im Mittelpunkt des ILEKs steht die Sicherung und querschnittsorientierte Weiterentwicklung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Potenziale der Region. Dadurch lassen sich Synergieeffekte beispielsweise hinsichtlich verbesserter Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie besserer Nutzung von regionseigenen Wertschöpfungspotenzialen sowie positive ökonomische Effekte in der Region erzielen.

 

Ausführliche Projektbeschreibung als PDF

Zielwirkungen des Projekts

  • Gesamträumlich optimierte Anpassung und Weiterentwicklung des Siedlungs- und Landschaftsraumes

  • Auf den Aktionsraum Stiftland bezogene touristische Angebotsentwicklung sowie gemeinsame Außendarstellung

  • Förderung einer optimierten, kooperativen Entwicklung der Region und Schaffung gemeindeübergreifender Angebote und Einrichtungen

  • Entwicklung von Lösungsstrategien hinsichtlich der Herausforderungen des Demographischen Wandels und der Digitalisierung

  • Gemeindeübergreifende Abstimmung und Weiterentwicklung des Freizeitangebots und der Außendarstellung

  • Aufzeigen der Qualitäten der Region und Aktivitäten der IKom Stiftland zur Förderung der positiven Wahrnehmung des Stiftlands

Projektdaten

 

Fördergeber

Freistaat Bayern


Amt für Ländliche Entwicklung

Fertigstellung

2018

Projektbetreuung

Wolfgang Kaiser, Geschäftsführer

Umsetzung

iq-Projektgesellschaft, Dr. Robert Leiner, München


lab landschaftsarchitektur brenner, Landshut

Kooperationspartner

Allianzkommunen


Landkreis Tirschenreuth


Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten


Bayerischer Bauernverband


Bund Naturschutz


etc.

"Staatlich anerkannte Öko-Modellregion Stiftland"

Projektbeschreibung

Die "Staatlich anerkannten Öko-Modellregionen" sollen die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität nachhaltig stärken. Seit Mai 2019 ist die ILE (Zweckverband) IKom Stiftland eine von 27 Öko-Modellregionen und arbeitet somit als Impulsgeber an der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Bayern. Ein besonderes Anliegen ist zudem der Schutz der Artenvielfalt, womit auch dem Volksbegehren Rechnung getragen wird.

 

Ausführliches Handlungskonzept als PDF

Eckdaten des Projekts

  • Bewusstsein für regionale Produkte und Biolandbau stärken
  • Vermarktung regionaler Erzeugnisse fördern
  • Arbeitsplätze in der Region schaffen
  • Umwelt nachhaltig schonen, durch kurze Transportwege
  • Schutz der Artenvielfalt durch Landschaftserhalt

Projektdaten

 

Fördergeber

Freistaat Bayern


Amt für Ländliche Entwicklung

Projektzeitraum

Mai 2019 bis Mai 2021, Verlängerung bis 2024 möglich

Projektvolumen

1,5 Mio. € für ganz Bayern

Fördersatz

75 % der Kosten für den Projektleiter vor Ort werden vom Freistaat Bayern übernommen, max. bis 75.000 €

Projektbetreuung

Projektmanager Öko-Modellregion (ab Herbst 2019)

Kooperationspartner

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft


Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz


Bund Naturschutz


ARGE Fisch


Maschinenring


Naturlogistik


Bayerischer Bauernverband


Tourismusverband


Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Konzept eines ländlichen Kernwegenetzes

Projektbeschreibung

Die Kommunen der IKom Stiftland beabsichtigen auf der Basis eines breit angelegten Abstimmungsprozesses und mit Unterstützung durch ein Planungsbüro ein multifunktionales ländliches Kernwegenetz zu konzipieren. Dieses soll als Entscheidungshilfe dazu beitragen, die Landwirtschaft auf einem hohen Leistungsniveau zu halten, zugleich auch zukünftig die Pflege und den Erhalt der Kulturlandschaft zu gewährleisten und die touristischen Nutzungsmöglichkeiten zu stärken. Die „ländlichen Kernwege“ sollen dabei geeignet sein, den landwirtschaftlichen Schwerlastverkehr aufzunehmen und zusammen mit den überörtlichen Straßen ein allianzweites, gemarkungs- und gemeindeübergreifendes Haupterschließungssystem für die landwirtschaftliche Flur zu bilden.

Eckdaten des Projekts

  • Gemeindeübergreifende Bestandsaufnahme mit Analyse des bestehenden Wegenetzes

  • Entwicklung einer Netzhierarchie und einer neuen Netzstruktur

  • Abstimmung des Kernwegenetzes mit Kommunen und Fachbehörden

  • Festlegung von Ausbauprioritäten mit Aussagen zur bautechnischen Beurteilung

Projektdaten

 

Fördergeber

Freistaat Bayern


Amt für Ländliche Entwicklung

Projektzeitraum

2019 bis 2020

Projektvolumen

48.500 €

Fördersatz

70%

Projektbetreuung

Markus Frank, Dipl.-Ing. (FH), MBA

Kooperationspartner

Allianzkommunen


Land und Forstwirtschaft


UNB


SBA


Wasserwirtschaftsamt


BBV

Interkommunales touristisches Beschilderungskonzept

Projektbeschreibung

Um sich in der Region im Bereich Tourismus einheitlich präsentieren zu können, bewilligte die Regierung der Oberpfalz im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, das Projekt „touristisches Beschilderungskonzept“. So werden in acht von zehn Städten und Gemeinden im Stiftland Wegweiser angebracht, Themenwanderwege ausgewiesen, historische Gebäude mit Erläuterungstafeln bestückt und digitale Stelen aufgestellt, an denen man sich Informationen über die einzelnen Kommunen einholen kann.

Durch das Projekt sollen sowohl heimische Bürger als auch touristische Gäste besser über das Stiftland informiert werden. Die Schilder sind zweisprachig (deutsch und tschechisch) und gut sichtbar angebracht.

Eckdaten des Projekts

  • Wegweiser in acht von zehn Städten und Gemeinden im Stiftland

  • Zusätzlich ausgeschilderte Themenwanderwege

  • Erläuterungstafeln an historischen Gebäuden, sowie touristischen Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen

  • Benennung öffentlicher Einrichtungen, wie z. B. Rathäuser, Schulen und Kindergärten durch Tafeln

  • Digitale Stelen mit Informationen über die einzelnen Kommunen

Projektdaten

 

Fördergeber

Regierung der Oberpfalz


93039 Regensburg

Projektzeitraum

Dezember 2017 bis Oktober 2019

Projektvolumen

582.000 €

Fördersatz

70 %

Projektbetreuung

Wolfgang Kaiser, Geschäftsführer

Kooperationspartner

C3 marketing agentur GmbH


Schildertechnik Paschold


Visuelle Leitsysteme Kulmbach GmbHBBV

Museumsfachstelle Koordinierungsprojekt – "Zusammenarbeit der nichtstaatlichen Museen im Landkreis Tirschenreuth"

Projektbeschreibung

Der Landkreis Tirschenreuth/Oberpfalz vereint elf Museen, die im Rahmen der interkommunalen Zusammenschlüsse IKom Stiftland und Steinwald-Allianz eng zusammenarbeiten. Hierzu gehören:

Weitere Museen sind im Markt Wiesau (Grenzlager und Bahnhof) sowie in Konnersreuth (Therese Neumann Museum) geplant.

 

Ziel der Kooperation ist es, eine stimmige Museumsregion mit einem hochwertigen Angebot zu schaffen und die Attraktivität der Tourismusregion zu erhöhen.

Eckdaten des Projekts

  • Analyse der Strukturen, Inhalte und Schwerpunkte der einzelnen Einrichtungen
  • Erarbeitung von Konzepten und Schärfung inhaltlicher Profile
  • Sichtung der Sammlungen und Unterstützung bei der EDV-gestützten Inventarisierung
  • Unterstützung bei Depotplanung und konservatorischen Fragen
  • Erarbeitung museumspädagogischer Angebote
  • Koordinierung der Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
  • Erarbeitung eines museumsübergreifenden Marketingkonzepts
  • Fördermanagement
  • Vernetzung mit Tourismusverbänden und anderen touristischen Einrichtungen

Projektdaten

 

Auftraggeber

IKom Stiftland

Telefon

09633/6789947

Leistungszeit

10/2018 – 09/2021

Gefördert durch:

Ferienregion Stiftland

Projektbeschreibung

Die Städte Bärnau, Mitterteich, Tirschenreuth und Waldsassen sowie die Gemeinden Konnersreuth, Leonberg, Mähring, Neualbenreuth, Pechbrunn, Plößberg und Falkenberg vermarkten sich im Tourismusbereich gemeinsam als „Ferienregion Stiftland“. Als "Stiftland" wurde ursprünglich das Gebiet rund um das Kloster Waldsassen bezeichnet, welches Besitztümer und Ländereien rund um Waldsassen, Tirschenreuth und Bärnau hatte. Heute erstreckt sich das Stiftland von Plößberg im Südwesten, über Falkenberg an der Grenze zum Steinwald nach Waldsassen im Norden und Neualbenreuth im Westen. Die Ferienregion Stiftland im Oberpfälzer Wald in Bayern, nahe der tschechischen Grenze zum berühmten böhmischen Bäderdreieck, ist geprägt von einer wildromantischen Natur und Landschaft, welche ideal ist für Wander- und Radtouren, den vielen Seen und Teichen sowie den barocken Bauwerken. Das Stiftland befindet sich übrigens gerade auf dem Weg zum "Welterbe". Die Besiedelungsgeschichte des Zisterzienserordens und die große Bedeutung der Teichwirtschaft sowie die einmalige Sakrallandschaft sind beste Voraussetzungen, um den Titel "Welterbe Klosterlandschaft Waldsassen - Stiftland" in Zukunft tragen zu dürfen.

Eckdaten des Projekts

  • gegründet im Jahr 1990 als besondere Arbeitsgemeinschaft nach KommZG

  • Ziel: gemeinsame Vermarktung im touristischen Bereich als „Ferienregion Stiftland“

  • Überführung zum 01.01.2019 in die IKom Stiftland

  • Tourismusbeauftragter der Ferienregion Stiftland: Erster Bürgermeister der Stadt Waldsassen  Bernd Sommer

  • Projektmanagerin Belinda Hoyer (Büro im Rathaus Waldsassen)

  • Tourismusbüro der Ferienregion Stiftland befindet sich in Waldsassen

 

Kontakt

Ferienregion Stiftland
Basilikaplatz 3
95652 Waldsassen
Tel. 09632/88-162
www.ferienregion-stiftland.de
info(at)ferienregion-stiftland.de

 

Green Infrastructure Maßnahmen aus Klärschlamm -Kaskadennutzung (greenIKK) mittels grenzüberschreitender interregionaler Zusammenarbeit

Projektbeschreibung

Durch die novellierte Abfallklärverordnung in Deutschland sowie die Novellierung der Düngemittel- und Düngeverordnung sind in den letzten Jahren die Anforderungen an die landwirtschaftliche und landbauliche Nutzung von Klärschlamm aus kommunaler Abwasserreinigung gestiegen. Das Forschungsprojekt „Green Infrastructure Maßnahmen aus Klärschlamm-Kaskadennutzung (greenIKK)“ soll dieser neuen Entwicklung Rechnung tragen und in der Projektzielgrenzregion einen, unter ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten, optimalen Verfahrensablauf zum Umgang mit Klärschlamm entwickeln. Hierzu werden in einer grenzüberschreitenden interregionalen Zusammenarbeit (Raum Tirschenreuth / Eger) Handlungsempfehlungen für die beteiligten Kommunen erarbeitet, die mittelfristig ein gemeinsames Klärschlammverwertungsverfahren etablieren könnten und die dafür benötigten Strukturen schaffen. Angestrebt wird sowohl eine stoffliche Nutzung, durch eine Rückgewinnung von Nährstoffen aus Klärschlamm (u.a. Phosphor) und deren Rückführung in die Ökosysteme als auch eine energetische Verwertung von Klärschlamm und der damit verbundene Aufbau eines Konzepts für Ökosystemdienstleistungen (green infrastructure Maßnahmen). Neben der positiven Auswirkung auf ökonomische und soziale Aspekte, soll vor allem auch eine Verringerung von schädlichen Umweltwirkungen, durch die Reduzierung von Treibhausgasemission, den Eintrag von umweltbedenklichen Stoffen und der Ressourceneffizienzsteigerung, erreicht werden.

Eckdaten des Projekts

  • Analyse von 36 Kläranlagen
  • Entwicklung eines nachhaltigen Nährstoffmanagements und Logistikkonzepts
  • Regionale Kreislaufwirtschaft fördern
  • Ökobilanzierung (Life-Cycle-Assesment)
  • Regionale Verwertung von Klärschlamm mittelfristig implementieren
  • Verbesserung der Umweltbilanz
PROJEKTDATEN 
FÖRDERGEBER

Europäische Union
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

PROJEKTZEITRAUM04.2017 – 03.2020
PROJEKTVOLUMEN703.000,00€
FÖRDERSATZ85%
PROJEKTBETREUUNGJohannes Prechtl, Dipl.-Pol.
KOOPERATIONSPARTNER

HAW Landshut
Chevak Cheb a.s.
Forestry and Game Management Research Institute

ASSOZIERENDE PARTNER

Gemeinde Speichersdorf
Stadt Plana

 

„Vitalitäts-Check 2.0“ zur Innenentwicklung für Dörfer und Gemeinden

Projektbeschreibung

Die Entwicklung der ländlichen Regionen in Bayern steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen, um in allen Teilräumen gleichwertige Lebensverhältnisse zu gewährleisten. Gründe dafür sind der demographische Wandel, die stetigen Veränderungen der Agrar- und Wirtschaftsstrukturen sowie die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen. In vielen Dörfern und Gemeinden führt eine Abnahme der früher typischen Funktionsvielfalt zu gesellschaftlichen und ökonomischen Nachteilen. Gleichzeitig wird zu viel Fläche für Siedlung, Gewerbe und Verkehr verbraucht.
Mit dem Viltalitäts-Check 2.0 stellt die Verwaltung für Ländliche Entwicklung Gemeinden und Planern ein Instrument zur Verfügung, das alle Aspekte der Innenentwicklung berücksichtigt. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang Maßnahmen, zur gezielten Innenentwicklung, da diese dem Funktions- und Vitalitätsverlust der Ortskerne entgegenwirken und somit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Tragfähigkeit der kommunalen Infrastruktur zu gewährleisten. Gemeinden und Planer können mit dem Vitalitäts-Check 2.0 vielfältige amtliche Datenquellen nutzen, um sich schnell und unkompliziert einen Überblick ihres Lebensumfeldes zu verschaffen. Ziel ist es, die kleineren Städte und Kommunen im Umgang mit den stetig abnehmenden Einwohnerzahlen, dem Strukturwandel in Wirtschaft und Landwirtschaft sowie bei der Reduzierung des anhaltend hohen Flächenverbrauchs, zu unterstützen.

Inhalte des Projekts

  • Bevölkerungsentwicklung

  • Flächennutzung

  • Siedlungsstruktur

  • Bodenpolitik

  • Versorgung und Erreichbarkeit

  • Bürgerschaftliches Engagement

  • Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Projektdaten

 

Fördergeber

Amt für ländliche Entwicklung

Projektzeitraum

2017 bis 2019

Projektvolumen

ca. 50.000 €

Fördersatz

100 %

Projektbetreuung

Wolfgang Kaiser, Geschäftsführer

Kooperationspartner

KlimaKom eG


Institut agira